21.07.2008: Drei Mal in Folge, Märkische Allgemeine Zeitung, Nachlese

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Pyrotechnik Bestnote für René Langer / Premiere: Zuschauer kürten Tagessieger

René Langer und seinem Team „Steyr Fire“ gelang bei der von der MAZ präsentierten Feuerwerkersinfonie erstmals eine Titelverteidigung.

Von Sebastian Scholze

BORNSTEDTER FELD „So schaut’s aus“, war der Kommentar im breitesten Dialekt des übers ganze Gesicht strahlenden René Langer, als beim großen Finale am Sonnabend endlich klar wurde, dass der Pyrotechniker aus Österreich als erster Teilnehmer der Feuerwerkersinfonie im Volkspark drei mal hintereinander teilnehmen kann. Mit seiner mutigen Komposition unter dem Titel „The Garden of Eden“, bei der Langer Hard-rocktitel der 70er Jahre mit auf breiter Front angelegten Effekten mischte, gelang ihm am Freitagabend per Telefonvoting zunächst der Tagessieg gegen den fröhlichen Pop aus den Achtzigern, den Stefan Falkenau an den Himmel zauberte. Als die Zuschauer dann am Sonnabend Ernst Rohrs James-Bond-Kreation „Liebesgrüße an Potsdam“ mit ihren Handys zum zweiten Tagessieger über das stimmungsvoll getragene „Melody’s on Fire“ von Dietrich Reiner gekürt hatten, vergab die aus MAZ-Lesern und Experten zusammengesetzte Jury Schulnoten für die einzelnen Aufführungen. Langer trumpfte mit 1,19 gegenüber dem ebenfalls sehr guten Wert 1,34 für Rohr auf. Der Österreicher zollte seínen Kollegen anschließend großen Respekt: „Der Stefan hat vor eíner Woche erst den dritten Platz beim renommierten Tarragona-Festival gemacht, die Aufführung vom Dietrich hat mir wegen ihrer ungewöhnlichen Ideen sehr gut gefallen. Und die Bond–Thematik vom Ernst war sehr stimmungsvoll.“

Nachdem am Freitag der Regen erst eínsetzte, als beide Feuerwerke geschossen worden waren, hatten die beiden Teilnehmer vom Sonnabend gegen widrige Bedíngungen zu kämpfen. Die Feuchtigkeit verursachte starke Rauchentwicklung, die das Sehen teilweise deutlich erschwerte.

 
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